REGIOKORN


GETREIDE AUS SÜDTIROL

REGIOKORN. Ein Stück Südtirol zum Genießen.

Das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderte Projekt „Regiokorn“ wurde 2011 mit dem Ziel ins Leben gerufen, den regionalen Getreideanbau und somit die regionale Wertschöpfung in Südtirol zu steigern. Hierzu wird kontinuierlich an dem Aufbau eines tragfähigen Netzwerkes zwischen Getreidebauern, Mühlen und Bäckereien gearbeitet.
Regiokorn steht für Getreide, das ausschließlich in Südtirol angebaut und verarbeitet wird. Aktuell werden Roggen und Dinkel im Vinschgau, Pustertal und Eisacktal angebaut.

Heute bauen 60 „Regiokorn“-Betriebe Roggen und Dinkel auf einer Fläche von ca. 85 Hektar an.

2018 wurden mit der Unterstützung der Pustertaler Saatbaugenossenschaft und des Maschinenrings Südtirol ca. 308 Tonnen bestes Regiokorn-Getreide geerntet, davon 82% Roggen, 17% Dinkel und 1% Gerste. Ein Teil davon ist Bio-zertifiziert.
Das Getreide wird strengen Qualitäts- und Reinheitskontrollen unterzogen, von der Meraner Mühle verarbeitet und anschließend von den ca. 40 teilnehmenden Bäckereien in feine Südtiroler Spezialitäten verwandelt.

Mehl und Brot aus Regiokorn-Getreide ist mit der Auszeichnung „Qualität Südtirol“ versehen, d.h. es ist frei von chemischen Zusatzstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen.

Die Realisierung und der Erfolg von „Regiokorn“ ist von vielen Faktoren abhängig und dem Einsatz der Projektpartner zu verdanken.
Am Anfang wurde das Projekt vom TIS Innovation Park (heute IDM) in Kooperation mit dem Land- und Forstwissenschaftlichen Versuchszentrum Laimburg, dem Südtiroler Bauernbund und dem Beratungsring Berglandwirtschaft (BRING) geleitet. Die darauffolgenden Jahre kamen mit dem Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol (HDS) und der IDM Südtirol zwei weitere starke Projektpartner hinzu.