UNSERE PHILOSOPHIE.
FEINE IDEEN.


Bei Anlieferung des Getreides in der Meraner Mühle, noch bevor die Ware abgeladen und in eines der 55 Silos zwischengelagert wird, nehmen wir umgehend erste Muster, die wir im eigenen Betriebslabor auf alle wichtigen Qualitätskriterien überprüfen: Eiweißgehalt, Feuchtigkeit, Gluten (Kleber) und Fallzahl (Enzymaktivität). Diese Rückstellmuster werden dann für zwei Jahre aufbewahrt, um die Nachverfolgbarkeit jeder erhaltenen Rohstofflieferung und jeder produzierten Fertigware zu gewährleisten.

Nach den strengen Eingangskontrollen, wird das Getreide abgeladen und einer ersten sorgfältigen Reinigung unterzogen, damit es sauber eingelagert werden kann. Dank einer speziellen Reinigungsanlage wird die Rohware von Bruchkorn, Schalen und Staub befreit.

Anschließend wird das Getreide einer weiteren Kontrolle unterzogen: Unter dem „prüfenden Blick“ unseres Farbsortierers wird in wenigen Millisekunden andersfarbiges Korn erkannt und ausgelesen . Auf diese Weise werden stündlich bis zu neun Tonnen Getreide auf Reinheit geprüft.

Nun wird dem Getreide Wasser hinzugefügt und es folgen weitere wichtige Kontrollen für den Erhalt grundlegender Informationen zum spezifischen Gewicht, Getreidetemperatur und Feuchtigkeitsgehalt des Korns.
Der letzte Schritt vor der Vermahlung ist die finale Reinigung (Weißreinigung). Dabei wird das Getreide ein letztes Mal von Unreinheiten befreit.

Die nun folgende Vermahlung geschieht in zwei Verarbeitungsgängen (Zerkleinern und Sieben), die sich bis zu 20 Mal wiederholen. Dabei laufen zwei Stahlwalzen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit in engem Abstand zu einander, vermahlen auf diese Weise das Korn und befreien es schonend von Schalenteilen.

Nach der Vermahlung, die bei Weizen und Roggen in zwei separaten Anlagen geschieht, passiert das Mahlgut die Plansichter, die dieses nach Größe sortieren. Jeder Plansichter enthält zwischen 15 und 30 Siebe mit unterschiedlichen Maschenweiten (ca. 100m – 1000m), so dass eine Trennung in Mehl, Grieß und Schalenteile durchgeführt werden kann.

Vor der Einlagerung in den Mehlsilos, durchläuft das gewonnene Mehl eine Prallmaschine. Dieser mechanische Prozess beschleunigt den Mehlfluss und garantiert die Reinheit und lange Haltbarkeit des Mehls.

Sämtliche Prozesse, von der Getreideannahme über die Reinigung und Vermahlung bis hin zur Dosierung, werden in unserer Schaltzentrale anhand neuester Informationstechnologie kontrolliert.

Vor der Konfektionierung, wird die Fertigware in den dafür vorgesehenen 65 Silos der Meraner Mühle eingelagert. Diese verfügen insgesamt über eine Lagerkapazität von 2.000 Tonnen.

Die Fakten auf einen Blick:

  • Produktionsfläche gesamt: 15.000 m²
  • Fuhrpark: 6 eigene Fahrzeuge
  • Über 10.000 t Rohware in 55 Silos (400 LKW-Ladungen)
  • Produktionskapazität Mühle: 140 t/24 h
  • Produktionskapazität Bio-Mühle: 100 t/24 h
  • Produktionskapazität Roggen-Mühle: 35 t/24 h
  • Mitarbeiter: 45
  • Ein Netz von über 40 Händlern , die sämtliche Bäckereibetriebe Italiens beliefern.